|

Klimawandel und Gartenpflege – wenn der Regen ausbleibt

Sobald selbst im Schatten der Schweiß rinnt und sengende Hitze außer trinken und kalt duschen eigentlich jede Aktivität untersagt, dann ist richtig Hochsommer. An Gartenpflege denkt dabei wohl kaum jemand. Dabei sind Rasen, Stauden und Sträucher in dieser Jahreszeit ganz besonders auf unsere Unterstützung angewiesen. Wenn unser Zentralstern die höchste Energiedichte auf die Erde schickt, kann das pflanzliche Chlorophyll theoretisch seine höchste Produktivität entfalten und Reservestoffe für die Winterpause und das erste Wachstum im kommenden Frühjahr bilden. Vorausgesetzt, es ist genügend Feuchtigkeit in der Erde vorhanden, sodass der Saftstrom zwischen Blättern und Wurzeln zirkulieren kann. Bei witterungsbedingter Trockenheit jedoch, droht diese Produktivität beständig in Welke und Dürre umzuschlagen. Dann wird der Rasen gelb und stohig, die Sträucher lassen ihre Blätter schlaff herab hängen und die Stauden verziehen sich in ihre unterirdischen Rhizome. Der Garten begibt sich in eine Trockenstarre, aus der es mitunter kein zurück mehr gibt.

Dürre, Gefahr für die Gartenpflanzen

Glaubt man den Fachleuten, so werden, bedingt durch den globalen Klimawandel, solche Dürreszenarien im mitteleuropäischen Wettergeschenen kontinuierlich zunehmen. Schon heute fühlt man sich an manchen heißen Sommertagen nach Südfrankreich oder Griechenland versetzt. So wie dort könnte die Landschaft bei uns in zehn bis fünfzehn Jahren im Sommer vielleicht auch aussehen – Dürre so weit das Auge reicht. Damit es im Garten nicht so weit kommt, heißt der Pflegeplan im Sommer: wässern, wässern und immer wieder wässern… Viele Gartenbesitzer erleichtern sich in dieser Jahreszeit die Bewässerungsarbeit durch den Einsatz von mobilen Regnern. Es gibt je nach Geldbeutel und Gartengröße Schwinghebel-, Bügel- oder Sprühregner, die sich in ihrem Aktionsradius den Gegebenheiten anpassen lassen. Im Grunde erledigen sie alle ihre Aufgabe sehr zuverlässig und gleichmäßig. Deshalb lohnt sich ein Preisvergleich.

Abhilfe durch eine Bewässerungsautomatik

Für den Gärtner bleibt die Arbeit des Umsetzens und Einstellens der Regner und das Hantieren mit den schweren Schläuchen, was immer noch viel Zeit und Mühe erfordert. Wirkliche Abhilfe hinsichtlich der Gartenbewässerung schafft erst eine Bewässerungsautomatik mit unterirdisch eingebauten Regnern und Wasserleitungen. Hier steuert ein Computer über Bewässerungsventile unterschiedliche Beregnungskreise. Der Beregnungszeitpunkt und die Dauer können jeweils frei programmiert werden. Jede Pflanzengruppe bekommt die Wassermenge, die sie benötigt. Sensoren erfühlen, ob es gerade regnet oder der Boden noch feucht genug ist. Die automatische Bewässerung erfolgt je nach Gegebenheit über Versenkregner, Tropfrohre oder Mikrobewässerung. Viele Hersteller bieten auch Funkfernsteuerungen für die Bewässerungsanlage an. Dann geschieht die Bewässerung per Knopfdruck zu jedem gewünschten Zeitpunkt und der stolze Besitzer kann zum schwitzen im Schatten bleiben.

Foto: thongsee – Fotolia.com

Tags: , ,

Antworten